Archiv für die Kategorie „TCM“

MEINE PRAXIS

Sonntag, 8. August 2010

Wie meine Patienten bereits wissen ist meine Behandlungs-Methode sehr außergewöhnlich.Viele Patienten fragen mich immer: wieder wie funktionieren den die Röhrchen? Die Röhrchen (ähnlich wie ein Bag) funktionieren nur, wenn ich über die Pulsdiagnose die Ursache der Krankheit erkannt habe.

Ein Beispiel: Eine Patientin, 56 Jahre kam in meine Praxis mit starken After Schmerzen. Sie weinte sehr und war am verzweifeln. So stark war Ihr Schmerz. Natürlich war hier der wichtigste Weg, einen erfahrenen Arzt aufzusuchen, was Sie auch tat. Schnell stand die Diagnose fest, die auch sicherlich korrekt war: Beckenschiefstand. Sie bekam Einlagen  für die Füße verordnet. Das war vor 5 Monaten. Natürlich lief sie viel besser, aber der Schmerz war noch vorhanden. Mit der Pulsdiagnose konnte ich noch ein Blasenproblem erkennen. Mit einem entsprechendem ” Bag” konnte ich Ihr die Schmerzen nehmen. Alle weiteren vom Arzt geratenen Untersuchungen muß sie natürlich wahrnehmen. Eine Naturheilkundliche Behandlung ersetzt nie alle Vorsorgetermine und eine Behandlung bei Ihrem Arzt . Aber die TCM (Pulsdiagnose) mit 5000 Jahre überlieferter med. Erfahrung ist nicht zu unterschätzen. Außerdem ist sie so spannend, dass sie mich jeden Tag neu fesselt.

Danke  fürs  Lesen. Liebe Grüße Ellen Scheer Daye

Vier Lebenszyklen: Frühling

Mittwoch, 3. März 2010

In der TCM wird das Leben in vier Zyklen eingeteilt: Das Wachstum, Reife, Elternschaft und Alter. Verglichen mit dem jahreszeitlichen Zyklen Frühling Sommer Herbst und Winter.
Heute möchte ich Ihnen die Ratschläge des Huang Di Nei Jing (eines der ältesten Standardwerke der chinesischen Medizin) gemäß des Frühlings.  Die Ratschläge  für Sommer, Herbst und Winter beschreibe ich später zu den entsprechenden Jahreszeiten.

FRÜHLING

  • Schlafen: gehen bei Dämmerung
  • Aufstehen: früh morgens
  • empf. Kleidung: Wetter entsprechend, aber locker und bequem kleiden. Nicht zu eng. Auf warme Füße achten
  • Ernährung: süßes. Damit ist leider keine Schokolade gemeint. Süß ist z.B. Aal, Avocado, Brokkoli,  Blumenkohl (nicht für Diabetiker geeignet) Buchweizen, Champignons, gesund Dinkel, Feigen, grüner Tee, Grünkohl, Hafer (tägl.zu empfehlen) Honig, Kartoffeln, Kaninchen, Kokosnuss, Kürbis, Milch, Mais, Möhren, Reis, Rind, Sojamilch.
    Das ist nur eine kleine, aber besonders nützliche Auswahl
  • Ernährung: Alkohol, fettes klebriges Essen, sauer wie z.B. Forelle, Hagebuttentee, Hibiskustee, Oliven, Orangen, saure Sahne sind nicht so gut
  • Bewegung: lange Spaziergänge
  • Gemütszustand: entspanne

Die Organzeit: Leber

Mittwoch, 10. Februar 2010

Nach den Vorstellungen der TCM ist die Maximalzeit der Leber (die Zeit, in der sie am meisten Energie hat) von 1 bis 3 Uhr morgens. Läuft in der Leber ein entzündlicher Prozess ab, so tritt dann eine Verschlimmerung
ein mit Alpträumen, Aufwachen, Heißhunger usw.
Die Minimalzeit der Leber (mit einem Minimum an Energie) ist von 13 bis 15 Uhr. Bei einer Leberinsuffizienz ist der Erkrankte in dieser Zeit, besonders nach handfesten Mahlzeiten, völlig erledigt.
Es gibt noch einen dritten Zeitpunkt, an dem sich Leberleiden, besonders chronische, bemerkbar machen: etwa von 16 bis 17.30 Uhr. In dieser Zeit bekommt der Patient seine Leberdepression und ist nicht fähig ernsthaft zu arbeiten. Dieser Zeitpunkt ist der günstigste, um Leberarzneien einzunehmen.
Die Leber regeneriert nachts, während der vagotonen Phase.

Erkältungskrankheiten / Immunsystem

Montag, 8. Februar 2010

Zitrone (Vitamin C) stärkt das Immunsystem und damit die Abwehr gegen Bakterien, Bazillen und Viren. Bei Husten hilft Zitronenwasser mit Honig, das hilft auch bei Halsentzündung und anderen Katarrhen der Atmungsorgane.